Französische Vans auf deutschen Straßen der 1960iger und 70iger Jahre

Mit der Eroberung ausländischer Märkte fanden nicht nur japanische und koreanische Automobilhersteller in den 1960iger und 70iger Jahren auf deutsche Straßen.  Auch französische Automobile fanden ihre Käufer auf dem deutschen Markt. Das galt nicht nur für PKW´s aus “Fronkreisch”, sondern auch für Vans, wie den Citroen HY, oder den J 35, den Französischen Bruder des Fiat 242 (Ducato?), oder von Peugeot der J 7, oder  J 9. Interessant auch die Mittelklasse von Saviem, die im Deutschland der 1970iger durch MAN vertrieben wurden, aufgrund eines Joint Ventures kamen die Modelle von Saviem, wie auch die Kabinen der Schweren LKWs.

Modelle dieser oben genannten Typen finden sich bei Solido und Verem im Programm, entweder als Militärfahrzeuge, oder als Fahrzeuge französischer Feuerwehren. Leider sind diese Feuerwehren nur rot. Das gilt auch für die Blinker, Rückleuchten, den Kühlergrill und die Scheinwerfer. Mit etwas Geschick und Farbe lassen sich diese Modelle aber gut “zivilisieren” und in Vans von Handwerkern verwandeln, die auch gut auf deutschen Straßen unterwegs sein könnten.

Die Beschriftungen der Modelle  sind auf dem PC selbst gemacht.

So könnte der C 35 mit einem selbst gefrästen Kühlergrill  auch einen Fiat 242 abgeben.

Ein paar solcher Modelle aus meiner Sammlung stelle ich hier vor.

Umbau Solido C 35/ Fiat 242

Solido Peugeot J 7 / J9 Diese Modelle sehen beim Vorbild praktisch gleich aus. Im Dach wurden bei allen Modellen die blauen Rundumleuchten entnommen und die Löcher mit Abdeckungen versehen. Das gilt auch für die C35 Modelle oben.

Zum Vergleich der oben gezeigten Modelle möchte ich hier ein original Solido Modell zeigen. An diesem Air Inter Modell eines Peugeot J 7 wurde zunächst nichts verändert. Wie man sehen kann, gibt es keine farblich abgesetzten Scheinwerfer, oder Kühlergrill, auch keine Rückleuchten, oder Blinker. Sie sind zwar von der Gravur her angedeutet, aber farblich nicht abgesetzt. Das Modell wird aber gewinnen, wenn diese Farblich entsprechend abgesetzt sind. Ganz nebenbei wird der aufmerksame Betrachter auch feststellen, dass es 2 verschieden Varianten gibt. Die hintere Stoßstange des von mir in Resedagrün lackierten Modells, oben ist eine andere, als die des Air- Inter-Modells. Auch der Kühlergrill sieht anders aus und die Anordnung der Blinker ist neben den Scheinwerfern und nicht unterhalb derselben.

Die ersten drei Bilder unten zeigen, wie ein solches Modell aussehen kann, wenn man das Modell unbearbeitet in die Sammlung kommt.  Setzt man ein paar Dinge farblich ab, wie Blinker, Tankdeckel, Scheinwerfer u. a., kommen die Modelle doch anders daher. Ich meine es lohnt sich. Dabei ist nicht immer der Pinsel das non plus ultra bei der Wahl des Werkzeugs für diese Arbeiten. Ein Silberstift von Edding, ein Nagel, eingetaucht in die Farbe für Blinker und Rückleuchten sind oftmals besser dafür geeignet, diese kleinsten Flächen zu lackieren.